Leckanzeiger & Leckageüberwachung

Im Überwachungsraum wird mit Luft oder Stickstoff ein Druck oder Unterdruck erzeugt

Nachfolgend haben wir einige Beispiele aus unserem Lieferprogramm aufgeführt. Der Anwendunsbereich hilft Ihnen bei der Bestimmung der für Sie passenden Ausführung. Bei Fragen kommen Sie gerne auf uns zu!

Im Überwachungsraum wird mit Luft oder Stickstoff ein Druck erzeugt, der höher liegt als der Druck des Lagergutes auf Tanksohle oder andere von außen anliegende Drücke, z.B. Grundwasser.

Im Überwachungsraum wird ein Vakuum (Unterdruck) erzeugt. Undichtigkeiten führen zu einem Unterdruckverlust, der in geringem Umfang durch integrierte Pumpen ausgeglichen werden kann …

Im Überwachungsraum wird ein Vakuum (Unterdruck) erzeugt. Undichtigkeiten führen zu einem Unterdruckverlust, der in geringem Umfang durch integrierte Pumpen ausgeglichen werden kann …

FAQ zum Thema Leckanzeiger

Ein Leckanzeiger ist eine Sicherheitseinrichtung zur Überwachung von doppelwandigen Tanks, Behältern oder Rohrleitungen. Dabei wird der Überwachungsraum zwischen den Wänden mit einem definierten Druck oder Unterdruck beaufschlagt. Eine Undichtigkeit führt zu einer Veränderung dieses Drucks beziehungsweise Vakuums. Wird ein festgelegter Grenzwert erreicht, löst der Leckanzeiger einen optischen und akustischen Alarm aus.

Je nach Anlage und Anwendungsbereich kommen unterschiedliche Leckanzeiger zum Einsatz. Dazu gehören insbesondere Druck-Leckanzeiger, Vakuum-Leckanzeiger mit und ohne Ex-Zulassung sowie Flüssigkeitsleckanzeiger. Welches System geeignet ist, hängt unter anderem von der Bauart des Behälters, dem Lagergut, der Behälterhöhe, den Druckverhältnissen und gegebenenfalls der Ex-Zone ab.

Bei einem Druck-Leckanzeiger wird im Überwachungsraum ein Überdruck erzeugt. Eine Undichtigkeit führt zu einem Druckabfall und kann dadurch einen Alarm auslösen. Bei einem Vakuum-Leckanzeiger wird dagegen ein Unterdruck erzeugt; bei einer Undichtigkeit steigt der Druck im Überwachungsraum beziehungsweise das Vakuum nimmt ab. Beide Systeme überwachen kontinuierlich den Zustand des Überwachungsraums.
Leckanzeiger werden insbesondere zur Überwachung von doppelwandigen Behältern und Tanks eingesetzt. Je nach Ausführung eignen sie sich für oberirdische oder unterirdische Anlagen und können beispielsweise bei der Lagerung von Heizöl, Diesel oder chemisch aggressiven Flüssigkeiten eingesetzt werden. Die konkrete Eignung muss anhand des Behälters, des Lagerguts und der technischen Anforderungen geprüft werden.
Ein Ex-Vakuum-Leckanzeiger kommt zum Einsatz, wenn die Überwachung eines Behälters oder einer Anlage in Verbindung mit explosionsgefährdeten Bereichen besondere Anforderungen an den Explosionsschutz stellt. Bestimmte Ausführungen können für Flüssigkeiten eingesetzt werden, die explosionsfähige Dampf-Luft-Gemische bilden. Entscheidend sind die konkrete Ex-Zone, die Anlage und die Zulassung des jeweiligen Leckanzeigers.
Der Leckanzeiger überwacht den Druck beziehungsweise Unterdruck im Überwachungsraum. Bei einer relevanten Undichtigkeit verändert sich dieser Zustand. Wird der definierte Alarmwert erreicht, aktiviert das System eine optische und akustische Warnung. Bei bestimmten Ausführungen können integrierte Pumpen kleinere Druckverluste ausgleichen, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen.
Eine zuverlässige Lecküberwachung soll Undichtheiten frühzeitig erkennen und dazu beitragen, den Austritt wassergefährdender Stoffe zu verhindern beziehungsweise schnell darauf reagieren zu können. Die AwSV verpflichtet Betreiber zur regelmäßigen Überwachung der Dichtheit von Anlagen und der Funktionsfähigkeit ihrer Sicherheitseinrichtungen. Für bestimmte unterirdische Rohrleitungen schreibt die AwSV beispielsweise ein Leckanzeigesystem zur selbsttätigen Anzeige von Undichtheiten vor.
Die Auswahl hängt von mehreren technischen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Behälterbauart, Behälterhöhe, Lagergutdichte, Überwachungsraum, Druckverhältnisse, Aufstellungsort und gegebenenfalls die Ex-Zone. Bei Druck-Leckanzeigern bestimmen beispielsweise Behälterhöhe, Lagergutdichte und äußere Überlagerungsdrücke den erforderlichen Alarmdruck. Eine fachgerechte Auslegung ist daher wichtig, damit der Leckanzeiger zuverlässig funktioniert.
Ja. Betreiber müssen nach AwSV die Dichtheit ihrer Anlagen und die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen regelmäßig kontrollieren. Welche konkreten Prüfungen und Intervalle erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Anlage und den geltenden Anforderungen ab. MRT Krüger bietet die Prüfung von Leckanzeigern und Leckageüberwachungseinrichtungen einschließlich Prüfprotokoll und Messwertdokumentation an.
Ja. MRT Krüger plant, liefert und prüft Leckanzeiger und Leckanzeigegeräte für doppelwandige Behälter und Rohrleitungen. Zum Angebot gehören unter anderem Druck-, Vakuum- und Ex-Vakuum-Leckanzeiger sowie entsprechende Ersatzteile. MRT Krüger führt außerdem die Prüfung von Leckageüberwachungseinrichtungen durch und erstellt dazu eine technische Dokumentation.